Spielerisches Koordinationstraining, der Schlüssel zum Jung bleiben?

Wie gut kannst du dich in einem sich ständig verändernden Szenario koordinieren? Wie anpassungsfähig sind deine natürlichen Bewegungsmuster? Diese Fragen stelle ich mir ständig, wenn ich mit SchülerInnen von unterschiedlichen Disziplinen arbeite. Welche neurologischen Prozesse muss ich fördern damit wir wieder etwas von unseren natürlichen Bewegungsmustern zurückbekommen?

Viele Menschen verlieren je älter sie werden, die Fähigkeit schnell und frei auf wandelbare Aufgabenstellungen zu reagieren.

Meist startet dieser degenerative neurologische Prozess schon ab der Schulzeit, auch wenn er zu diesem Zeitpunkt noch nicht bemerkbar ist. Spätestens wenn wir beginnen zu Arbeiten und keinen bzw. nur einseitigen Sport betreiben, verlernen viele die Bewegungsfreiheit des Körpers optimal zu nutzen.  Erst wenn wir in einer bestimmen „Notsituation“ sind oder wenn wir uns wieder mehr bewegen wollen, realisieren viele Menschen, dass sie doch etwas sehr Wichtiges vernachlässigt haben.

Ganz davon abgesehen, dass diese Form von Training Spaß macht, fördert es auf ganz unterschiedlichen Ebenen unsere Weiterentwicklung. In diesem Beispielvideo sehen wir einen Übungsball auf einer Schnur. Wenn wir aber weiterdenken, kann dieser Ball, in der Realität ein Auto sein, eine Attacke, ein Gegenstand der fällt oder geschmissen wird etc. Die motorischen Fähigkeiten, sind dann entscheidend ob aus dem „fast“ ein „echter“ Unfall wird. Der Übungsball (von FM entwickelt) hilf uns, verletzungsfrei, irreguläre Situationen zu trainieren.

In Bodylibrium Movement werden viele Partnerübungen eingesetzt, um irreguläre Anforderungen an unserem Körper zu stellen. Ohne diesen äußeren Reiz bleiben wir sonst immer in unseren Bewegungsmustern und können uns so nur begrenzt weiterentwickeln.